1. Wege, Straßen, Plätze. Den Grundzustand verbessern.

 

Es ist ein Thema, das fast jeden umtreibt. Deswegen führt kein Weg daran vorbei, sich dem Zustand unserer Wege, Straßen und Plätze erneut und entschieden und vor allem mit Konzept zuzuwenden. Es gilt, Prioritäten zu setzen und im Haushalt gerade für die laufenden Arbeiten wesentlich mehr Geld einzustellen. Fokus sollte es sein, die Wege, Straßen und Plätze so zu gestalten, dass sie nicht nur für jede und jeden sicher und passierbar sind, sondern auch langfristig der Grundzustand verbessert wird. Zudem ist es mein Anliegen, die allgemeine Sauberkeit zu erhöhen. Auch hier gilt es, mehr Geld in die Hand zu nehmen, denn nur so können mehr Personal und Abfallbehälter finanziert werden. Gleichwohl gilt es dafür zu werben, dass wir alle gemeinsam dafür verantwortlich sind unsere Stadt sauber zu halten.

 

2. Angebote für alle Generationen

 

Seniorenclubs und Jugendclubs sind wichtiger Bestandteil unserer sozialen Infrastruktur. Es gilt die bestehenden Angebote zu erhalten. Jedoch ist es auch zentral zu prüfen, wie die Angebote dem Bedarf angepasst werden können. Außerdem ist klar: Nicht nur städtische Angebote sind Teil der Angebotspyramide. Auch bei diesen muss die Stadt Partner sein, um Altenburg für alle lebens- und liebenswert zu gestalten. 

 

3. Verwaltung als Partner begreifen

 

Es gibt die verschiedensten Gründe mit der städtischen Verwaltung in Kontakt zu treten. Mir ist es wichtig, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genügend Zeit haben, sich um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu kümmern. Bürgeranfragen müssen zügig bearbeitet werden. Für die Verwaltung sollte der Service-Gedanke im Fokus stehen. Dazu ist es auch wichtig, Wartezeiten zu verkürzen und Dokumente auch online einfach zugänglich zu machen. In der Digitalisierung sehe ich eine Chance. Ansprechbarkeit vor Ort bleibt jedoch wichtig und unverzichtbar.

 

4. Vandalismus vorbeugen & verhindern.

 

Vandalismus ist ein großes Problem. Nicht nur, weil er Kosten verursacht, sondern auch weil er frustriert. Vandalismus politisch zu begegnen ist mir deswegen wichtig. Ein runder Tisch zum Thema soll dazu dienen die relevanten Akteure zu vernetzen und über Prävention und Repression zu sprechen. Ich halte eine öffentliche Debatte für sinnvoll. Es muss öffentlich klar werden, wie viel Schaden derzeit entsteht. Gemeinsame Wachsamkeit und Sensibilisierung sind ein zentraler Schlüssel für mehr Achtsamkeit im öffentlichen Raum.

 

5. Sport frei. Sportstätten bleiben kostenfrei.

 

Sport ist nicht nur gesund, sondern schafft auch Begegnungen. Die Sportstättennutzung muss daher kostenfrei bleiben. Es gilt zudem im regelmäßigen Kontakt mit den Aktiven zu diskutieren, wie die Stadt als Partner aktiv werden kann.

 

6. Ehrenamt stärken. Ehrenamtsplattform schaffen.

Ohne Ehrenamt ist eine aktive Gesellschaft nicht mehr zu denken. Es gilt daher stets zu fragen: Wie kann die Stadt unterstützen? Hier geht es um die Bereitstellung von Räumen, unbürokratische Abwicklung von Anliegen, aber auch den steten Kontakt zu denen, die aktiv sind. Ich setze mich zudem für eine Ehrenamtsplattform ein, die interessierte Bürgerinnen und Bürger und die, die Hilfe bei ihrer Initiative brauchen können, unkompliziert zusammenbringt. Hier muss es eine digitale, aber auch eine analoge Anlaufstelle geben.

 

7. Wir sind Altenburg. Begegnungsorte schaffen

 

Ob Zugezogene, Eltern in Elternzeit, alleinstehende Menschen – es ist oft gar nicht so einfach in neuen Lebenslagen Kontakte zu pflegen und neue zu finden. Es ist daher wichtig, Begegnungsorte zu schaffen. Hier können wir die aktive Arbeit der Vereine und Initiativen weiter unterstützen, aber auch städtisches Leben gestalten. Dazu zählen für mich Feste, aber auch Einwohnerversammlungen, gemeinsame Frühjahrsputzaktionen, Sprechstunden zu kommunalen Themen und vieles mehr. Die schon bestehenden großartigen kulturellen Angebote können hier eine wichtige Stütze sein.