Wege zur Bürgerstadt:

8-Schritte-Programm

 1. Erarbeitung von verbindlichen Leitlinien für verlässliche Bürgerbeteiligung

 

Die Leitlinien zur Bürgerbeteiligung regeln klar in welchem Rahmen und zu welchem Anlass Bürgerbeteiligung statt finden kann und statt findet. Ziel ist Verlässlichkeit und Transparenz. Die Leitlinien sollen dialogisch erarbeitet und schließlich vom Stadtrat durch einen Beschluss bestätigt werden. Sie dienen als Grundlage für die Arbeit der Verwaltung und als verlässliche Basis für die Bürgerinnen und Bürger. Die Leitlinien können durch Fortschreibung weiteren Entwicklungen und Eindrücken angepasst werden.

 

 2. Einwohnerversammlungen in jedem Stadt- und Ortsteil

 

Was liegt an im Orts- oder Stadtteil? Welche Entscheidungen wurden auf den Weg gebracht? Wo gibt es Gesprächsbedarf? Ich stehe für verlässliche Foren, die regelmäßig – mindestens einmal im Jahr – in jedem Stadt- und Ortsteil stattfinden. Für die Zusammenarbeit mit den Ortsteilräten gilt: Anfragen müssen immer von Sitzung zu Sitzung beantwortet werden. Wenn fachliche Gründe dagegen sprechen, gilt es mit einem Zwischenbericht den Arbeitsprozess zu dokumentieren. Der Service-Gedanke der Verwaltung und deren Erreichbarkeit stehen für mich an vorderster Stelle.

 

3. Modernisierung der Website & der Auftritte in sozialen Netzwerken

 

Nicht nur für Gäste unserer Stadt ist eine moderne und funktionale Website wichtig, auch Bürgerinnen und Bürger müssen hier rasch alles Wichtige finden und sich informieren können. Auch die sozialen Netzwerke spielen eine wichtige Rolle. Eine moderne Stadt braucht nicht nur ein gut lesbares Amtsblatt, sondern auch Auftritte in den sozialen Netzwerken.

 

4. Stärkung der Stimme junger Menschen: Kinder- und Jugendparlament

 

Das Jugendforum leistet hervorragende Arbeit und gibt jungen Menschen eine Möglichkeit sich einzubringen. Mir ist es wichtig, die guten Ideen und Initiativen auch im Stadtrat stärker einzubinden. Im Dialog mit den bestehenden Akteurinnen und Akteuren will ich deswegen ein für Altenburg passendes Modell eines Kinder- und Jugendparlaments entwickeln.

 

 

5. Oberbürgermeister-Sprechstunden etablieren

 

Eine gute Oberbürgermeisterin ist erreichbar. Es ist mir wichtig, jedem die Möglichkeit für eine direkte Anfrage zu bieten. Deswegen möchte ich feste Oberbürgermeistersprechstunden einrichten.

 

 6. Unbürokratischen Mängel-Melder einrichten

 

Dort ein kaputter Papierkorb, hier eine Straße, die offenbar nicht gereinigt wurde – manchmal sind es kleine Anliegen, über die man auf seinem täglichen Weg stolpert. Mit einem Mängel-Melder will ich es Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, unkompliziert mit der Verwaltung in Kontakt zu treten und Probleme anzuzeigen. Ebenso soll es aber eine Möglichkeit geben positive Dinge einzusenden. So lässt sich das Gefühl gemeinsam die Stadt zu gestalten und zu erleben aus meiner Sicht stärken.

 

7. Bürgerhaushalt

 

Unser Haushalt ist knapp gestrickt. Trotzdem ist es mir ein Anliegen, Bürgerinnen und Bürgern ein Stück Gestaltungsspielraum direkt in die Hand zu geben. Ein Bürgerhaushalt ist hier ein gutes Mittel. Sinnvoll finde ich zudem eine klare Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern über den Haushalt während seiner Entstehung. Woher kommt das Geld der Stadt? Was wird wofür ausgegeben? Hier gibt es viele Möglichkeiten durch Transparenz mehr Verständnis zu schaffen.

 

8. Stärkung der Verwaltung 

 

Damit die städtische Verwaltung ein verlässlicher Partner sein kann, gehören nicht nur ausreichend Personal, sondern auch die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa durch Weiterbildungen, die konsequente Anwerbung von Fachkräften, das nachhaltige Einstellen von Auszubildenden und die Modernisierung der Verwaltung, beispielsweise durch Einführung der E-Akte für mich zentral zur Stärkung der Bürgerstadt.