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Aktuelles

Beitrag im Amtsblatt

 

Auch im Amtsblatt schreibe ich über den Antrag zum Thema Lastenfahrräder - in der Debatte

in der Ratsversammlung war ich nämlich doch erstaunt, was einige für seltsame Vorstellungen von modernem Verkehr haben. Fakt ist doch: Jede und jeder die/der nicht mit dem Auto unterwegs ist, hilft auch denen, die Auto fahren. 


Lastenfahrräder fördern - Ein Antrag wird umgesetzt 

 

Ich fahre gerne Rad. Kürzlich haben wir als Familie unser Auto abgeschafft und ich muss sagen, es geht. Ich war darüber selbst erstaunt. Nun gut, wir wohnen recht zentral – was will man da groß mit dem Auto fahren. Auto fahren macht bequem, aber es ist auch praktisch, selbst im Zentrum, selbst in Leipzig. Einkaufsberge, Windelpakete, Kita-Freund/innen – man kann im Auto viele Dinge und Menschen sicher, schnell und trocken transportieren, wobei sicher und schnell in gewisser Weise relativ sind. Auf einem normalen Fahrrad ist trocken und windgeschützt eher schwierig und aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass der gleichzeitige Transport von Kleinkind und Einkauf eine gewisse Balancefähigkeit erfordert, zumindest wenn der Einkauf eine gewisse Größe übersteigt. Jetzt mögen Sie sagen „Kaufen Sie sich bitte einen Fahrradanhänger und langweilen Sie uns nicht mit ihren Alltagssorgen.“ 

Da diese Reaktion irgendwie naheliegt, habe ich mein privatpersönliches Interesse an Lastenrädern und Fahrradanhängern einmal politisch betrachtet. Es ergibt sich, dass nicht nur jeder Autofahrer und jede Autofahrerin froh sein muss über jeden Radler und jede Radlerin, der nicht die Straße verstopft, sondern auch, dass viele Handwerker/innen und Kleinunternehmer/innen darunter leiden, dass die Straßen voll sind. Hausmeister im Quartier, Lieferantin mit Kleinwagen – sie alle suchen Parkplätze um kurz irgendwo etwa abzugehen, einen Eingang zu fegen oder dergleichen mehr. Sie alle haben etwas zu transportieren. Es drängte sich förmlich auf, diesen Leuten nachhaltige Mobilität zu ermöglichen und dabei die Parkplatzsorge gleich mitzudenken. Das Lastenrad in seinen vielfältigen Ausformungen ist eine Lösung. 

 

Ich freue mich, dass die Verwaltung das genauso sieht. Lastenräder ausleihen, kennenlernen, ohne gleich riesige finanzielle Verpflichtungen zu schultern – so kann es gehen mit der Mobilität. Wenn jetzt noch Tageseltern entfernte Spielplätze dank Lastenrad erreichen und die Stadt genügend Abstellflächen schafft, ist viel gewonnen. Ich freue mich, dass der Antrag "Lastenfahrräder fördern" im Sinne des ergänzten Verwaltungsstandpunktes positiv votiert wurde. Jetzt kann es an die Umsetzung gehen. 


Es geht wieder los: Stadtradeln 2017

 

Im Team "Peloton Rouge - SPD Leipzig" habe ich schon die vergangenen Jahre meine Kilometer gesammelt - als Zentrumsbewohnerin ist das zwar kaum nennenswert, aber das Symbol bleibt. Jedes Jahr werdes es mehr Nutzerinnen und Nutzer und mehr Kilometer, die mit dem Rad zurückgelegt werden. Wir alle können etwas für eine ruhigere, grünere und verkehrssichere Stadt tun und gerade wir Stadträt/innen sind in der Verantwortung immer wieder zu betonen, dass jedes Rad die Straße entlastet. Es bringt nichts Autos und Radler/innen gegeneinander auszuspielen. Es bringt aber etwas anzuerkennen, dass jedes Auto besser rollen kann, wenn mehr Menschen in die Pedale treten. Zugeparkte Straßen und dicke Luft findet zudem niemand schön.

 

Also machen auch Sie mit - mehr Infos gibt es hier. Die Stadtradeln-Woche beginnt am 1.9. mit der Radnacht auf dem Augustusplatz (19 Uhr) und dauert dann bis 21. September. 


Herzliche Einladung zur GesprächsMitte: Die Zukunft des Naturkundemuseums am neuen Standort 

 

Die Geschichte des Naturkundemuseums ist lang. Der Freundeskreis, verschiedene Fraktionen und Bürger/innen haben lange nach Plänen und finanziellen Wegen gesucht, um das Naturkundemuseum mit seinem reichen Fundus aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Inzwischen wurden Nägel mit Köpfen gemacht - das Museum zieht in die Spinnerei und soll dort überregionale Strahlkraft entwickeln und natürlich die Leipzigerinnen und Leipziger erfreuen. 

 

Im Rahmen der GesprächsMitte wird uns der Direktor des Naturkundemuseums Dr. Ronny Maik Leder Einblicke in die Pläne für das neue Haus geben. Wegen begrenzter Platzkapazitäten im gegenwärtigen Museum bitten wir um Voranmeldung via E-Mail an buergerbuero@dirk-panter.de oder telefonisch über 0341-124 88 20. 

 

Die Veranstaltung findet in der SPD-Denkbar (Zentralstr. 1) statt.


Sitzungsfreie Zeit heißt Zeit für die Sommertour

 

Zeitgleich mit den Sommerferien findet auch die Sitzungspause im Stadtrat statt. Das heißt aber nicht, dass wir nur faul in der Sonne liegen ;) Wie in den vergangenen Jahren auch nutzen wir die Zeit ohne Ausschüsse, Beiräte, Fraktionssitzungen und Co um Vereine, Initiativen, Verbände und mehr zu besuchen und zu hören, wo Handlungsbedarfe gesehen werden.


Musikschule stärken

 

Die Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“war ein kleiner Schwerpunkt im Kulturbereich bei den Verhandlungen zum Haushalt 2017/18 für unsere Fraktion. Nach dem unsere Vorschläge mehr hauptamliche Musiklehrerinnen und Musiklehrer einzustellen um die Warteliste zu verkürzen und die Stundenlöhne der Honorarkräfte zu erhöhen bereits angenommen wurden und sich jetzt in der Umsetzung befinden, soll im Stadtrat im August nun auch unsere Forderung beschlossen werden Gelder für das sanierungsbedürftige Hauptgebäude in der Petersstraße bereitzustellen. Jetzt müssen wir nur noch ein paar geeignete Räumlichkeiten für die Außenstellen finden. Ich freue mich, dass wir so Stück für Stück die Musikschule und die Musikbegeisterung stärken.  


Saatbombenaktion auf der Sachsenbrücke

 

Gemeinsam mit den Jusos Leipzig war ich auf der Sachsenbrücke unterwegs. Am Stand konnte man selbst Saatkugeln bauen, oder einfach einige mitnehmen. Thema war der Aktion war die Gestaltung und Bewahrung des öffentlichen Raums. 

 



 

Osteraktion

 

Wie auch im vergangenen Jahr bleibt es für mich selbstverständlich auch außerhalb des Wahlkampfes auf der Straße mit Infoständen und Co präsent zu sein. Mit Ostereiern und einer Karte mit Aktuellem aus der Fraktion bin ich mit Fraktionskollege Heiko Oßwald am Gründonnerstag (13.4.) ab 16:30 im Musikviertel unterwegs. Unser Stand findet sich in der Grassistr., Höhe Konsum. Ich wünsche frohe Ostern und freue mich jederzeit auf Ihre Fragen oder Anregungen. 

Download
Osterpostkarte: Informationen aus der SPD-Fraktion
Postkarte_Ostern_2017_EntwurfMITTE.pdf
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So werden unsere Museen gesehen. 

 

Die Durchführung einer Besucherbefragung in den städtischen Museen war ein Anliegen der SPD-Fraktion aus dem Jahr 2016, nun liegen die Ergebnisse vor. Wichtig ist, dass aus diesen nun die richtigen Konsequenzen gezogen werden. Insgesamt hinterlassen unsere Museen bei den Gästen einen guten Eindruck. Kritisch gesehen werden jedoch gerade die Aspekte, die für eine wachsende, internationale Stadt wie Leipzig hohe Relevanz haben sollten. Nach mehrsprachigen Informationen sucht man oft vergebens, die Museen sind für Ortsfremde schwer zu finden und die Webseiten sind häufig unübersichtlich.

 

Die Beschilderungen in der Innenstadt müssen dringend gemeinsam mit der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) überarbeitet werden. Schlecht auffindbar scheint vor allem der Weg zum ‚GRASSI Museum für angewandte Kunst‘ zu sein. Hier gilt es aktiv zu werden. Der Zoo zeigt mit seiner Tierpfotenspur kreative Lösungen im Schilderwald auf.

‎Aus unserer Sicht wäre auch die Verlegung des gemeinsamen Kassenbereichs näher an den Haupteingang sinnvoll. Dadurch würde eine bessere Orientierung durch den Museenkomplex ermöglicht. Für die Gäste dürfen aus der komplexen Eigentümer-Struktur keine Nachteile entstehen. Die drei Eigentümer des GRASSI-Komplexes –  Stadt, Freistaat und Universität – sollten hierzu ins Gespräch kommen und gemeinsam Lösungen finden.

 

Der Ausbau der Mehrsprachigkeit, sowie die Überarbeitung der Museums-Webseiten, gehören für uns zum Bereich Ausbau der digitalen Angebote und Digitalisierung der Museen. Hierfür konnten wir in die Haushalte 2017 und 2018 jeweils 100.000 Euro zusätzlich einstellen. Von der Verwaltung verlangen wir jetzt, dass uns hierzu zeitnah ein Konzept vorgelegt wird.

 

Es ist richtig, Nutzerbefragungen in unseren städtischen Einrichtungen regelmäßig durchzuführen. Genauso wichtig ist es aber, die Aussagen der Nutzer ernst zu nehmen und museumsübergreifend nach Verbesserungen zu suchen.


Wahl zum Jugendparlament 2017

 

Mit der erfolgreichen Durchführung der 2. Wahl zum Leipziger Jugendparlament beweisen die Jugendlichen, dass sie am Ball geblieben sind. Obwohl einige den Jugendparlament skeptisch gegenüber getreten sind, ist die Wahlbeteiligung gestiegen. Fünf Prozent Wahlbeteiligung sind noch kein Grund zum Jubeln, aber genug Motivation zum Weitermachen. Für uns Stadträte und die Verwaltung sollte es ein Signal sein, Jugendliche künftig noch mehr in kommunale Entscheidungsprozesse einzubeziehen.


Präventionskonzept Graffiti ist endlich da

 

Die Informationsvorlage zum Präventionskonzept Graffiti ist endlich da - leider kein Grund zum Jubeln. Es ist für uns unverständlich, wie uns eine Vorlage mit so großen Finanzierungslücken vorgelegt werden kann und das zwei Monate nach Beschluss des Doppelhaushaltes 2017/18 und trotz zahlreicher Nachfragen an das Dezernat Umwelt und Ordnung seit dem Jahr 2016. Durch diese Zeitverzögerung ist das gesamte Vorhaben gefährdet. Bürgermeister Rosenthal hat die Vorlage offensichtlich auf die lange Bank geschoben. Nun wünscht er sich, dass andere Ämter die Kofinanzierung für die Graffiticorner, die Schulprojekte sowie die Wall of Fame mittragen. Diesen Wunsch hätte er im Rahmen der Haushaltsaufstellung äußern können. Bei der Behandlung der Vorlage im Jugendhilfeausschuss werden wir Bürgermeister Rosenthal kritisch fragen müssen, warum es sein Dezernat nicht schafft die Mittel in Höhe von 21.064 Euro für die drei Projekte selber zu tragen. Die Verzögerungstaktik von Bürgermeister Rosenthal kann dazu führen, dass eine Teilfinanzierung aus dem Budget des Jugendamtes erst ab 2019 möglich ist. Präventive Graffiti-Projekte sind ein wichtiger Baustein, um mit Jugendlichen die Stadt zu gestalten. Hier erwarten wir mehr Engagement der Stadtverwaltung.


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Flyer zum Doppelhaushalt 2017/18
HH-Flyer_201718_Fin.pdf
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Kompakte Informationen zum Doppelhaushalt

 

Im Flyer zum Doppelhaushalt, den ich mit meinem Kollegen Heiko Oßwald im Wahlkreis verteilt habe, finden sich einige Schlaglicher zum Doppelhaushalt. Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung. 


Antrag zum Thema eCulture - Schritte zu den Museen von morgen

 

Alle unsere Museen und Kulturbetriebe haben heutzutage selbstverständlich eine eigene Webseite. Hier kann man sich über Öffnungszeiten, Ausstellungen und Preise informieren und Tickets bestellen. Das Recherchieren über die Kulturschätze in den Beständen selbst ist in der Regel aber nur vor Ort möglich. Öffentlich zugängliche Online-Archive, die für die wissenschaftliche Forschung oder private Interessen zugänglich sind, sind immer noch die Ausnahme. Immer mehr gilt jedoch: Was nicht online ist, das existiert nicht. Hier Verbesserungen anzustoßen habe ich bereits mit meinen Antrag „Digitale Inventarisierung der Sammlungen der Leipziger Museen für eine Digitale Stadt“ erreicht. Im Rahmen der Haushaltsberatungen wurde er erstmals diskutiert und ist nun mit dem Budget-Vermerk von 100T-Euro im Verfahren, um schließlich im Rat hoffentlich eine Mehrheit zu finden. 

 

eCulture ist aber mehr als Digitalisierung der Bestände. Durch den Einsatz verschiedener technischer Mittel können Museumsbesuche spannender und informativer werden. Auch für die kulturelle Bildung bietet das Anwenden von eCulture viele Chancen. In meinem Antrag fordere ich die Stadtverwaltung auf, ein integriertes Konzept eCulture Leipzig für alle städtischen Kultureinrichtungen und die Eigenbetriebe Kulturstätten zu entwickeln. Digitale Museen sind die Museen von morgen. Wie es mit dem Antrag weiter geht, lesen Sie natürlich hier.